Kategorien
Sonstiges Zahlen und Statistik

Entwicklung der nachgewiesenen COVID-19-Fälle (Deutschland)

Wir werden von den Medien mit Statistiken zum Verlauf der Corona-Epidemie überflutet – jeden Tag mit neuen Darstellungen und Kennzahlen, so dass ich es als schwierig empfinde, die Entwicklung nachzuverfolgen.

Ich habe daher auf Basis der Daten der Johns Hopkins University eine einfache Grafik mit zwei der wichtigsten Kennzahlen zur Verbreitung der COVID-19-Infektionen in Deutschland erzeugt. Die jeweils aktuellen Grafiken finden sich ganz am Ende dieses Beitrags.

  • Veränderung der Anzahl der bestätigten COVID-19-Fälle in Deutschland gegenüber Vortag (in %)
  • Durchschnittliche Veränderung der Anzahl der bestätigten COVID-19-Fälle in Deutschland über die vergangenen 7 Tage (in %)

Ein positiver Trend – das vielzitierte „Abflachen der Kurve“ – zeigt sich, wenn die Veränderung gegenüber dem Vortag kontinuierlich sinkt und sich dauerhaft unterhalb der Kurve der durchschnittlichen Veränderung der letzten 7 Tage bewegt. Auch wenn eine Veränderungsrate gegenüber dem Vortag in Höhe von 5-10% mathematisch gesehen immer noch ein exponentielles Wachstum darstellt, so wäre diese Rate (nicht zuletzt auch durch die parallel verlaufende Genesung von Patienten) für das Gesundheitssystem voraussichtlich gut zu verdauen. [UPDATE 31.12.2020] Angesichts des seit Monaten erreichen absoluten Niveaus der täglich nachgewiesenen Neuinfektionen ist diese Aussage so definitiv nicht mehr zu halten. [/UPDATE]

Ich werde versuchen, das Diagramm in diesem Beitrag täglich zu aktualisieren. [UPDATE 31.12.2020] Ab dem 1.1.2021 wird es keine täglichen Aktualisierungen mehr geben. [/UPDATE]

[UPDATE 30.3.2020]

Am 29. März lag die Zunahme der nachgewiesenen COVID-19-Infizierten in Deutschland gegenüber dem Vortag erstmals wieder unter 10%. Mal abwarten, ob das ein „echter“ Trend ist oder nur die Folge davon, dass Sonntags weniger getestet ausgewertet und berichtet wird.

[/UPDATE]

[UPDATE 1.4.2020]

Zunahme der nachgewiesenen Corona-Fälle in Deutschland ggb. Vortag am dritten Tag in Folge unter 10%. Wir näheren uns dem von Angela Merkel ausgesprochenen Etappenziel, die Verdopplungsrate in Richtung 10 Tage zu bewegen.

[/UPDATE]

[UPDATE 2.4.2020]

Auf Wunsch stelle ich ab sofort zusätzlich noch eine zweite Grafik zur Verfügung, die die Anzahl der „nachgewiesenen aktiven Fälle“ in Deutschland darstellt. Diese Zahl berechne ich aus den nachgewiesenen Infektionen minus Tote minus Genesene (jeweils auf Basis der Zahlen der Johns Hopkins University).

[/UPDATE]

[UPDATE 3.4.2020]

In den vergangenen 3 Tagen stagniert der Anstieg der nachgewiesenen COVID19-Fälle gegenüber dem Vortag jeweils bei knapp 9%. Ich erwarte erst ca. drei Wochen nach Beginn der Ausgangsbeschränkungen einen weiteren Rückgang dieser Kennzahl – bis dahin „sehen“ wir in der Statistik Fälle, die sich vorher angesteckt haben (bis zu zwei Wochen Inkubationszeit bis zum Auftreten von Symptomen plus eine Woche zur Durchführung / Auswertung des Test).

[/UPDATE]

[UPDATE 6.4.2020]

Jede Statistik und jedes Diagramm, welches diese Tage veröffentlicht wird, kann nur so „gut“ und „richtig“ sein wie die darunterliegende Zahlenbasis. Die absoluten Zahlen zeigen nie wirklich die Anzahl der tatsächlich Infizierten – sondern lediglich die Zahl der nachgewiesenen Infektionen.

Die von den meisten Medien und auch von mir verwendeten Zahlen der Johns Hopkins University (JHU) gelten dabei als verlässliche Datenbasis. So schreibt beispielsweise die Tagesschau zu diesem Thema

Es handelt sich bei den Daten zu Deutschland also um verlässliche Informationen von offiziellen Stellen, die über die Medien zur JHU gelangen. Und damit ist die US-Universität tatsächlich schneller als das Robert Koch-Institut, das die Zahl der Neuinfektionen erst vermelden kann, wenn sie über die behördliche Meldekette bei ihm eingegangen sind.

[/UPDATE]

[UPDATE 7.4.2020]

Der Zuwachs der nachgewiesenen Infektionen sinkt (und zwar sowohl prozentual als auch in absoluten Zahlen) – aber die Spitze der Belastung für die Intensivstationen liegt noch vor uns. Die höchsten absoluten Zuwachszahlen verzeichnete die Statistik zwischen dem 27.3.2020 und dem 3.4.2020. Laut Medienberichten verschlechtert sich der Zustand vieler Patienten ca. 10 Tage nach Ausbruch der Krankheit, und die Liegezeit auf der Intensivstation beträgt bei schweren Verläufen ca. 10-14 Tage. Demnach erwarte ich den Höhepunkt der Belastung für die Intensivstationen erst um den 20. April herum.

[/UPDATE]

[UPDATE 8.4.2020]

Wie vom Robert-Koch-Institut bestätigt zeigen auch die Zahlen der Johns Hopkins University erstmals mehr Genesende als Neuinfizierte (in der Grafik sichtbar als Abnahme der aktiven Infektionen).

[/UPDATE]

[UPDATE 10.4.2020]

Die prozentuale Zunahme der nachgewiesenen COVID19-Fälle in Deutschland hat sich seit einigen Tagen bei 4-5% stabilisiert. Spannend wird, ob die Zahl in ca. 10-14 Tagen wieder steigt, da Medienberichten zufolge die Ausgangsbeschränkungen in den letzten Tagen nicht mehr so konsequent eingehalten wurden wie zu Beginn.

[/UPDATE]

[UPDATE 11.4.2020]

Die prozentuale Zunahme der nachgewiesenen COVID19-Fälle sinkt weiter. Die angeblich steigende Zahl der aktiven Fälle würde ich nicht überbewerten – es gibt in Deutschland keine „Meldepflicht“ für Genesene und somit ist diese Zahl ohnehin nur eine Schätzung, die zur Unterschätzung neigt.

[/UPDATE]

[UPDATE 14.4.2020]

Die prozentuale Zunahme der nachgewiesenen COVID19-Fälle in Deutschland gegenüber dem Vortag liegt bei 1,73%. Ich erwarte, dass wir damit das Minimum für die kommenden Wochen gesehen haben, denn es kommen gleich mehrere Effekte zusammen: Über Ostern waren viele Teststationen geschlossen und es zeigen sich gerade die Früchte aus der Anfangszeit der Ausgangsbeschränkungen, als diese sehr konsequent eingehalten worden waren.

[/UPDATE]

[UPDATE 19.4.2020]

Erfreulicherweise zeichnet sich bislang kein neuer Aufwärtstrend ab – die prozentuale Zunahme der nachgewiesenen COVID19-Fälle pendelt seit Tagen um 2%. Auf diesem Niveau können z.B. Wochenenden oder einzelne lokale Ausbrüche die Zahlen gegenüber dem Vortag „verzerren“ – aussagekräftiger sind Kennzahlen, die solche Sondereffekte nivellieren.

[/UPDATE]

[UPDATE 24.4.2020]

Die prozentuale Zunahme der nachgewiesenen COVID19-Fälle gegenüber des Vortags verändert sich weiterhin nur wenig und pendelt um 1,5%. Der von mir befürchtete Anstieg bleibt derzeit noch aus.

[/UPDATE] 

[UPDATE 25.4., 7:55 Uhr]

Nach exakt einem Monat gibt es heute morgen erstmals keine aktualisierte Grafik von mir – denn in der Datenquelle der Johns Hopkins University gibt es kein Update. Ob dies an den aktuellen Problemen von Github liegt oder eine andere Ursache hat, ist mir derzeit nicht bekannt.

[/UPDATE]

[UPDATE 25.4., 9:10 Uhr]

Inzwischen sind die aktualisierten Zahlen verfügbar, so dass ich die Grafik aktualisieren konnte.

[/UPDATE]

[UPDATE 28.4.2020]

Während in den Medien von einer Steigerung der Reproduktionszahl auf 1,0 die Rede ist, bleibt diese Kurve flach bzw. tendiert sogar leicht nach unten. Warum ist das so? Etwas vereinfacht dargestellt: Eine Reproduktionszahl von 1,0 bedeutet, dass jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt. Somit bleibt die absolute Anzahl der täglich Neuinfizierten konstant. Da aber gleichzeitig die absolute Zahl der insgesamt nachgewiesenen Infektionen steigt, bedeutet dies im Verhältnis einen Rückgang bei der prozentualen Zunahme der nachgewiesenen Fälle gegenüber dem Vortag.

[/UPDATE]

[UPDATE 29.4.2020]

Ich habe ab heute das Diagramm verändert: Es werden nur noch Daten seit dem 25.3.2020 angezeigt und ich habe die Skalierung beider y-Achsen an die aktuellen Zahlenwerte angepasst, um die Entwicklung besser sichtbar zu machen. Ob die Qualität der zugrundeliegenden Daten gut genug ist, um jede kleine Veränderungen auf Tagesbasis zu interpretieren, ist eine andere Frage.

[/UPDATE]

[UPDATE 3.5.2020]

Der Tagesspiegel berichtet, dass in Deutschland öfter auf Corona getestet wird als je zuvor und gleichzeitig die Quote der positiven Tests so niedrig liegt wie nie zuvor. Dass gleichzeitig die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen sinkt ist für mich ein weiteres hoffnungsvolles Indiz.

[/UPDATE]

[UPDATE 7.5.2020]

Die absolute Zahl der Neuinfizierten lag gestern wieder über 1.000, nachdem sie zuletzt 4 Tage in Folge darunter gelegen hatte. Es ist aber definitiv deutlich zu früh, um über eine mögliche „Trendwende“ zu spekulieren.

[/UPDATE]

[UPDATE 10.5.2020]

Der vom Robert-Koch-Institut vermeldete Anstieg der Reproduktionszahl auf 1,1  hinterlässt auch Spuren in meiner Grafik – die Veränderung gegenüber dem Vortag lag zuletzt über der durchschnittlichen Veränderung der vergangenen 7 Tage. Die jüngsten Zahlen von gestern haben diesen Trend erstmal wieder unterbrochen.

[/UPDATE]

[UPDATE 10.5.2020]

Ich habe nochmals die Skalierung der „Hauptgrafik“ angepasst sowie die „Langzeitgrafik“ unterhalb aktualisiert

[/UPDATE]

[UPDATE 18.5.2020]

Während die Zahl der akut Erkrankten weiter sinkt, hat sich die Zunahme der nachgewiesenen COVID19-Infektionen gegenüber dem Vortag zuletzt nur wenig verändert. Ich schließe daraus, dass die mit den Lockerungen verbundenen Abstands- und Hygieneregeln wirken – ohne diese Regeln jedoch die reelle Gefahr für ein Wiederaufflammen der Epidemie in Deutschland bestünde.

[/UPDATE]

[UPDATE 20.5.2020]

Zahlen der Johns Hopkins University gestern noch auf Tiefststand, heute mit Knick nach oben. Sieht für mich nach statistischem Effekt (z.B. durch eine Meldeverzögerung) aus. In den nächsten Tagen wissen wir mehr.

[/UPDATE]

[UPDATE 26.5.2020]

Zunahme der nachgewiesenen COVID19-Fälle in Deutschland hat sich in den vergangenen Tagen auf niedrigem Niveau eingependelt. Erste frühe Studien (mit kleinen Fallzahlen) deuten darauf hin, dass die höchste Gefahr einer Weitergabe des Virus durch einen Infizierten in einem relativ kurzen Zeitraum vor und nach Ausbruch der Krankheit besteht. Die aktuellen Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln helfen, dass Menschen noch ohne eigene Symptome nicht unbemerkt zum Verbreiter des Virus werden. Zudem scheint die Ansteckungsgefahr an der frischen Luft (unter freiem Himmel) deutlich geringer zu sein als in geschlossenen (schlecht gelüfteten) Räumen, was für die kommenden Sommermonate Hoffnung macht.

[/UPDATE]

[UPDATE 4.6.2020]

Es ist für mich beruhigend und überraschend zugleich, dass sich die Zahl der Neuinfektionen weiterhin auf niedrigem Niveau bewegt – trotz lokaler Infektionsherde wie aktuell in Göttingen. Auch die schrittweise Öffnung von Geschäften und Schulen hinterlässt noch keine deutlichen Spuren. Da kommt natürlich die Frage auf, warum wir nicht wieder die hohen Neuinfektionsraten von Februar / März sehen. Meine Schlussfolgerung ist weiterhin, dass die Abstands- und Hygieneregeln dafür verantwortlich sind. Daher die eindringliche Bitte an alle, diese Regeln weiterhin ernst zu nehmen.

[/UPDATE]

[UPDATE 10.6.2020]

Seit dem 1.6.2020 meine ich einen ganz leichten Aufwärtstrend bei der prozentualen Zunahme der nachgewiesenen Neuinfektionen zu erkennen. Ich habe das mal anhand einer weiteren Grafik verdeutlicht. Bei den (immer noch sehr geringen) Zahlen treten allerdings auch geringe Schwankungen stark in den Vordergrund. Ich habe noch die Hoffnung, dass ich die Zahlen überinterpretiere.

[/UPDATE]

[UPDATE 12.6.2020, 7:18 Uhr]

Aktuell gibt es noch keine aktualisierten Daten der Johns Hopkins University daher gibt es auch (noch) keine aktualisierten Grafiken.

[/UPDATE]

[UPDATE 12.6.2020, 7:26 Uhr]

Beim nächsten Reload waren die aktualisierten Zahlen verfügbar, so dass ich auch die Grafiken aktualisieren kann.

[/UPDATE]

[UPDATE 18.6.2020]

Die Zunahme der nachgewiesenen COVID-19 Neuinfektionen in Deutschland bewegt sich seitwärts. Die zunächst groß erscheinenden Schwankungen beruhen eher darauf, dass sich bei den geringen absoluten Zahlen schon wenige Fälle mehr oder weniger deutlich bemerkbar machen. In die 7-Tages-Kurve einen Aufwärtstrend zu interpretieren halte ich noch für zu früh.

[/UPDATE]

[UPDATE 20.6.2020]

Die Zahl der nachgewiesenen COVID19-Neuinfektionen in Deutschland zeigt einen erkennbaren Aufwärtstrend. Ich vermute, dies lässt sich zu einem Teil dadurch erklären, dass aktuell die Nachverfolgung und vorbeugende Testung von möglichen Infektionsketten möglich ist. Dennoch ein Trend, der aufrütteln sollte – die Pandemie ist noch nicht vorbei.

[/UPDATE]

[UPDATE 25.6.2020]

Gestern gab es erstmalig keine aktualisierten Grafiken – die Zahlen des CSSE wurden wegen eines technischen Fehlers erst mit Verzögerung veröffentlicht. Die Anzahl der nachgewiesenen Neuinfektionen wird von wenigen „Hot-Spots“ (u.a. in Nordrhein-Westfalen) dominiert, während viele andere Bundesländer aktuell nur noch wenige Neuinfektionen verzeichnen.

[/UPDATE]

[UPDATE 10.7.2020]

Entwicklung der COVID19-Neuninfektionen in Deutschland hat sich, nach Phase mit etwas stärkerem Anstieg, wieder beruhigt. Viele der bekannt gewordenen Infektionsketten (Gottesdienste / Chöre, Fleischereien) stehen in Zusammenhang mit „Menschen auf engem Raum, die mehr ausatmen als im Ruhezustand“. Das macht mir ein wenig Sorgen, wenn ich auf den Herbst/Winter blicke.

[/UPDATE]

[UPDATE 14.7.2020]

Die Zahl der nachgewiesenen COVID19-Infektionen in Deutschland hat gemäß den Zahlen der Johns-Hopkins-University die Marke von 200.000 überschritten. Ab dem Tag der ersten nachgewiesenen Infektion vergingen 70 Tage bis zur Marke von 100.000 Infizierten, seither weitere 99 Tage – die Verbreitungsgeschwindigkeit ist also gesunken und (zum Glück) von einem exponentiellen Wachstum entfernt. Bezogen auf die Bevölkerungsanzahl wurde in Deutschland bei rund 0,24% das Virus nachgewiesen (zum Vergleich: Frankreich 0,31%, Brasilien 0,89%, USA 1,02%) – auch wenn diese Zahl aufgrund der Dunkelziffer mit Vorsicht zu betrachten ist.

[/UPDATE]

[UPDATE 25.7.2020]

Die zweite Corona-Welle ist schon da.“ sagt Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Und tatsächlich zeigt der Trend der COVID19-Neuinfektionen in Deutschland zuletzt unübersehbar nach oben. Abnehmende Vorsicht im Alltag, Ferien- und Reisezeit oder ganz andere Gründe? Ich weiß es nicht.

[/UPDATE]

[UPDATE 6.8.2020]

Mir machen die Zahlen Sorgen: Mehr als 1.000 nachgewiesene Neuinfektionen (erstmalig wieder seit 18.6.), mehr als 10.000 aktive Fälle (erstmalig wieder seit 29.5.), 7-Tages-Durchschnitt der Neuinfektionsrate seit 15.6. mehr als verdreifacht. Ich befürchte, ich muss die Skalierung meiner Grafik wieder anpassen – diesmal nach oben.

[/UPDATE]

[UPDATE 13.8.2020]

Wie befürchtet Skalierung des Diagramms angepasst, um der steigenden Anzahl nachgewiesener Neuinfektionen gerecht zu werden. Ich bin gespannt. ob sich der Schulbeginn positiv (weniger Urlaubsrückkehrer) oder negativ (mehr Kontakte / Durchmischung) auswirken wird.

[/UPDATE]

[UPDATE 18.8.2020]

Mehr als 15.000 aktive COVID19-Fälle in Deutschland laut den Schätzungen der Johne-Hopkins-University. Tiefstwert lag um den 15. Juli herum bei rund 5.800. Zahl hat sich also innerhalb eines Monats fast verdreifacht. Musste daher Skalierung des Diagramms erneut anpassen.

[/UPDATE]

[UPDATE 1.9.2020]

Ich habe den abgebildeten Zeitraum für mein Diagramm angepasst und verkürzt, um die Datumsbeschriftung an der x-Achse wieder zu vereinfachen. Die (obere) Grafik wird jeden Morgen gegen 7:30 Uhr aktualisiert – auch an Tagen, an denen ich kein Update schreibe bzw. poste.

[/UPDATE]

[UPDATE 3.9.2020]

Aufwärtstrend bei Zahl der Neuinfektionen in Deutschland zunächst gestoppt. Ob das an sinkender Zahl der Urlaubsrückkehrer liegt (weil Ferien in fast allen Bundesländern beendet) oder daran, dass die Menschen durch die Berichterstattung der vorausgegangen Wochen über die „zweite Welle“ wieder vorsichtiger geworden sind – keine Ahnung.

[/UPDATE]

[UPDATE 5.9.2020]

Was rund 8 Wochen an mir vorbeigegangen ist: Die Neuauflage von Mike Krügers „Nippel-Lied“ zum Thema Maskentragen:

[/UPDATE]

[UPDATE 17.9.2020]

Seit fast 6 Monaten aktualisiere ich täglich COVID19-Diagramme. Zuletzt wenig Veränderung bei Rate der Neuinfektionen. Schaue trotzdem besorgt in den Herbst, ob verändertes Wetter und Verhalten die Zahlen stärker steigen lassen wird.

[/UPDATE]

[UPDATE 27.9.2020]

Musste erneut Skalierung der Achsen anpassen. Johns-Hopkins-University errechnet 25.000+ akut Erkrankte – soviel wie seit Anfang Mai nicht mehr. Angesichts der größer werdenden absoluten Zahl nachgewiesener Infektionen bedeuten z.B. 0,5% Zuwachs im Vergleich zum Vortag immer mehr Neuinfizierte. Wie üblich muss man Statistiken immer im richtigen Kontext interpretieren.

[/UPDATE]

[UPDATE 4.10.2020]

Deutschland überschreitet Marke von 300.000 nachgewiesenen COVID19-Infektionen. Für die ersten 100.000 waren 70 Tage notwendig, weitere 99 Tage bis 200.000 und nochmal 82 Tage bis 300.000. Prozentuale Zunahme im 7-Tages-Schnitt (0,74%) aktuell so hoch wie zuletzt Anfang Mai.

[/UPDATE]

[UPDATE 8.10.2020]

Erstmalig wieder seit dem 9. April zählt die Johns-Hopkins-University mehr als 4.000 nachgewiesene COVID19-Neuinfektionen an einem Tag in Deutschland. Entsprechend steigt auch die Zahl der akut Erkrankten, diese wird mit 31.833 errechnet und hat sich somit z.B. im Vergleich zu Mitte Juli fast verfünffacht.

[/UPDATE]

[UPDATE 9.10.2020]

Jeweils mehr als 4.000 neue Corona-Infektionen wurden in Deutschland in den vergangenen beiden Tagen nachgewiesen, fast anderthalbmal mehr als zuvor. Die Fallzahlen erregen die Gemüter. Eine Einordnung der Zahlen von Spiegel Wissenschaft, inklusive Anzahl durchgeführter Tests und Quote positiver Testergebnisse.

[/UPDATE]

[UPDATE 14.10.2020]

Habe erneut die Skalierung der Achse der aktuell Erkrankten anpassen müssen, um mit der aktuellen Entwicklung Schritt zu halten. Ja, die absoluten Zahlen darf man nicht direkt mit den Zahlen aus dem Frühjahr vergleichen, da mehr und „anders“ getestet wird. Aber wer die deutliche Zunahme der letzten beiden Wochen mit Statistikargumenten begründen möchte, verkennt aus meiner Sicht die Realität völlig.

[/UPDATE]

[UPDATE 20.10.2020]

Traurige Gewohnheit – habe schon wieder die Skalierung der Achsen anpassen müssen, um das derzeitige COVID19-Infektionsgeschehen in Deutschland abbilden zu können.

[/UPDATE]

[UPDATE 23.10.2020]

Inzwischen mehr als 400.000 nachgewiesene COVID19-Infektionen in Deutschland, davon 100.000 in den letzten 19 (!) Tagen. Für die bisherigen 100.000er-Schritte waren 70/99/82 Tage notwendig. Zahlen, die mich sehr nachdenklich machen.

[/UPDATE]

[UPDATE 24.10.2020]

Jetzt mehr als 10.000 Menschen in Deutschland an oder mit Corona gestorben. Und erstmals überhaupt mehr als 100.000 akut an Corona Erkrankte. Zwei traurige Meilensteine die mir zeigen, dass wir die Pandemie noch nicht besiegt haben.

[/UPDATE]

[UPDATE 31.10.2020]

Mehr als 500.000 nachgewiesene COVID19-Infektionen in Deutschland seit Ausbruch der Pandemie. Gerade mal 8 Tage für die letzten 100.000 (70/99/82/19 Tage für die jeweils 100.000 davor).

[/UPDATE]

[UPDATE 5.11.2020]

Um der Chronistenpflicht Genüge zu tun: Mehr als 600.000 nachgewiesene COVID19-Infektionen in Deutschland seit Ausbruch der Pandemie. Gerade mal 5 Tage für die letzten 100.000 (70/99/82/19/8 Tage für die jeweils 100.000 davor).

[/UPDATE]

[UPDATE 10.11.2020]

Ich fange an, mir eine leichte Trendwende in die Zahlen hineinzuinterpretieren: Am vierten Tag in Folge sinkt der 7-Tages-Durchschnitt der nachgewiesenen Neuinfektionen, und an allen vier Tagen lag die Veränderung gegenüber dem Vortag unterhalb des Werts am jeweiligen Tag der Vorwoche.

[/UPDATE]

[UPDATE 11.11.2020]

Um der Chronistenpflicht Genüge zu tun: Mehr als 700.000 nachgewiesene COVID19-Infektionen in Deutschland seit Ausbruch der Pandemie. Gerade mal 6 Tage für die letzten 100.000 (70/99/82/19/8/5 Tage für die jeweils 100.000 davor).

[/UPDATE]

[UPDATE 16.11.2020]

Um der Chronistenpflicht Genüge zu tun: Mehr als 800.000 nachgewiesene COVID19-Infektionen in Deutschland seit Ausbruch der Pandemie. Gerade mal 5 Tage für die letzten 100.000 (70/99/82/19/8/5/6 Tage für die jeweils 100.000 davor).

[/UPDATE]

[UPDATE 27.11.2020]

Mehr als 1.000.000 nachgewiesene COVID19-Infektionen in Deutschland. 6 Tage für die letzten 100.000 (70/99/82/19/8/5/6/5/5 Tage für die jeweils 100.000 davor).

[/UPDATE]

[UPDATE 31.12.2020]

Seit mehr als 9 Monaten täglich Schaubilder aktualisiert. Pandemie ist nicht zu Ende – ich erwarte, dass der „Lockdown“ in ähnlicher Form wie derzeit mindestens bis Ostern 2021 andauern wird. Trotzdem werde ich die Schaubilder ab sofort nur noch unregelmäßig aktualisieren – vielen Dank für das positive Feedback der vielen Lesern für den bisherigen Service.

[/UPDATE]

[UPDATE 10.2.2021]

Heute mal wieder aktualisierte Schaubilder. Anzahl der „aktuell aktiven“ Corona-Fällen deutlich gesunken. Prozentuale Zunahme der nachgewiesenen Infektionen seit Mitte Januar langsam aber stetig sinkend.

[/UPDATE]

[UPDATE 25.3.2021]

Am 25.3.2020 habe ich zum ersten Mal hier Diagramme zum Verlauf der COVID19-Pandemie geteilt. Ich wusste nicht, dass uns das Thema genau 1 Jahr später immer noch beschäftigen würde – und aktuell wieder mehr denn je. Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen steigt wieder an, mit zunehmender Geschwindigkeit. Ich sehe keine Hinweise, dass dies nur daran liegt, dass wir dank Schnelltests und Selbsttests weniger Dunkelziffer hätten.

[/UPDATE 25.3.2021]


Kategorien
Sonstiges

[Off-Topic] Start-Up JMagic erhält Coaching durch Saarland Accelerator – bis 1.9.2019 neue Bewerbungen möglich

Ich darf als Mentor das saarländische Startup JMagic betreuen, das Zaubertricks über einen Online-Shop vertreibt. Unterstützt werden die Gründer durch professionelles Coaching des Saarland Accelerators. Aktuell läuft noch bis 1.9.2019 die Bewerbungsphase für die nächste Runde des Programms für Gründer.

Kategorien
Sonstiges

Cloud Atlas

Heute mal völlig Off-topic: Am 15. November 2012 startet der Film Cloud Atlas in den deutschen Kinos. Zu sehen sind u.a. Tom Hanks, Halle Berry und Hugh Grant. Die Besucher  (der US-Version) von IMBD haben 8.4/10 Punkten vergeben – ein Besuch sollte sich also für Fans von dramatischen Science-Fiction-Filmen lohnen.