Google Drive integriert in SAP Business ByDesign

Während ich in einem vorherigen Beitrag Google Drive als eine Option zur Achivierung meiner privaten Fotosammlung in Betracht gezogen hatte, bin ich heute im Blog von Christian Happel auf eine Integration von Google Drive mit SAP Business ByDesign gestoßen.

Während Dienste wie Google Drive und Dropbox von IT-Administratoren in Unternehmen (teilweise zurecht) als Compliance-Herausforderung angesehen werden, wie Mitarbeiter große Dateien außer Haus schaffen können, bietet SAP mit der neusten Version von SAP Business ByDesign aus meiner Sicht eine sinnvolle Integration, u.a. mit folgenden Funktionalitäten direkt aus SAP Business ByDesign heraus:

  • Erstellung von Google Docs-Dokumenten
  • Suche nach auf Google Drive vorhandenen Dokumenten
  • Verknüpfung zwischen Geschäftsvorfällen und Dokumenten auf Google Drive

Zusätzlich interessant wird diese Integration durch die Tatsache, dass sich mit Google Drive viele populäre Dateiformate (darunter .doc/.docx, .xls/.xlsx, .ppt/.pptx, .pdf, .pages, .psd, .dxf, .svg, .ps/.eps) mittlerweile browserbasiert anzeigen lassen – also ohne dass die jeweilige Desktopanwendung installiert sein muss. So können sich Mitarbeiter beispielsweise CAD-Zeichnungen anschauen, ohne mühsames Herunterladen und Starten einer separaten Applikation.

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Meine Erfahrungen mit Microsoft SkyDrive

Mit der Anforderung, ein Online-Backup meiner mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommenen Fotos anzulegen und diese (einzeln oder ordnerweise) mit meinen Freunden teilen zu können, hatte ich verschiedene Cloud-Angebote verglichen, darunter

  • Microsoft SkyDrive
  • Google Drive
  • Dropbox
  • Apple iCloud

Ich möchte bevorzugt über ein Webinterface mit dem Dienst agieren (ohne lokale Softwareinstallation) – für mich einer der Hauptvorteile der Cloud: Ich kann nicht nur von allen Rechnern aus auf meine Daten zugreifen, sondern es funktioniert auch überall gleich.

Ich hatte mich für Microsoft SkyDrive entschieden, da ich dort mit 25 GB (als Bestandskunde, für Neuanmeldungen derzeit nur noch 7 GB) mehr kostenlosen Speicherplatz erhalte (Dropbox: 2 GB, Google Drive: 5 GB). Das Webinterface (über das ich bevorzugt mit dem Dienst interagieren möchte) von Dropbox empfand ich bei einem Test als wenig intuitiv. Zum Zeitpunkt meiner Evaluation gab es für Google Drive noch keine App für iOS/iPhone/iPad (wa sich aber in der Zwischenzeit geändert hat). Apple iCloud hatte ich verworfen, weil es eher auf kontinuierliche aktualisierte Fotostreams als auf ein Langzeit-Backup ausgelegt zu sein scheint.

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