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Veranstaltungshinweis

Cloud-Computing Konferenz 2012

Die CloudConf findet dieses Jahr zum vierten Mal vom 26. bis 27. November 2012 in München statt. Mit der CloudConf 2012 verspricht der Veranstalter HLMC Events GmbH eine Konferenz zum Informieren, gemeinsamen Austauschen und für die Vorbereitung der Zukunft. Nachdem im letzten Jahr über 180 Teilnehmer die Konferenz besuchten, soll in diesem Jahr die 200er Marke geknackt werden.

Zu den Themenbereichen Compliance und Recht im Cloud-Computing, Betriebsmodelle (IaaS, SaaS, PaaS) und Security, Safety und Datenschutz läuft noch bis zum 31. Juli 2012 ein Call-for-Papers.

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Sonstiges

Office 365 „Home Premium Preview“

Microsoft hat in der vergangenen Nacht erstmals öffentlich über die kommenden Versionen von Office (inkl. SharePoint) gesprochen. Hierzu gibt es eine „Consumer Preview“ von Office 365, der webbasierten (und i.d.R. abgespeckten) Variante von Microsoft Office  – allerdings bin ich gerade irritiert, warum ich vor dem Start etwas herunterladen und installieren muss. Hmm, mal abwarten…

1. Update: OK, Es scheint sicht um eine gestreamte Applikation zu handeln. Ob es sich hierbei um eine Besonderheit der Preview handelt, oder ob Office 365 tatsächlich auf Streaming-Technologie umgestellt werden soll, konnte ich auf die Schnelle noch nicht herausfinden.

2. Update: Es scheint auch (separat) eine Preview für SharePoint Online bzw. Exchange Online zu geben.

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Meinung

Hinweis der Datenschützer

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) fasst Datenschutzrechtliche Anforderungen an die Cloud in einem PDF-Dokument zusammen. Das Dokument führt die relevanten Rechtsgrundlagen der Auftragsdatenverarbeitung auf und weist die die Besonderheiten bei Verträgen mit Cloudanbietern außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums hin. Durchaus gut aufbereitet, aber nicht wirklich neu.

Positiv bewerte ich den Hinweis, dass Cloud-Computing Verbesserungen (!) im Bereich der IT-Sicherheit mit sich bringen kann. Diese Einsicht ist nach meiner Erfahrung nicht allzu weit verbreitet. Jedes Unternehmen, das seine IT selbst betreibt, sollte kritisch hinterfragen, ob man eigentlich die gleichen Anfoderungen in Bezug auf Datensicherheit einhält, welche Cloud-Anbieter zu erbringen haben. Das Dokument listet hierzu mehr als ein Dutzend Punkte, die der Vertrag mit einem Cloud-Anbieter regeln sollte, um sich rechtlich abzusichern. Darunter befinden sich Banalitäten wie „Gegenstand und Laufzeit der Cloud-Nutzung“ ebenso wie beispielsweise der Punkt „Das Loggen und Auditieren wesentlicher Verarbeitungen personenbezogener Daten“.

Ich jedenfalls habe verstanden, warum Cloud-Computing mit sorgfältig ausgewählten Anbietern eine Verbesserung bei der IT-Sicherheit bringen kann.

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Meinung

Von der Leyen sieht Cloud als Chance für Frauen

Verschiedene Medien (z.B. Heise, Welt, Focus) greifen die Äußerung von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen auf der Konferenz Digital Life Design Women auf, wonach Frauen von der größeren Flexibilität des Cloud Computings profitieren könnten und so die „Netzwerke alter Jungs“ aufgebrochen werden.

Mit solchen Aussagen wird die Gleichberechtigung nicht gefördert, sondern Alice-Schwarzer-Gedächtnis-Vorurteile zementiert. Ich stimme der Ministerin insoweit zu, dass die Ergebnisse der eigenen Arbeit primär über Erfolg und Karriere entscheiden sollen. Über dieses Argument allerdings einen Geschlechterkampf entfachen zu wollen, zeugt in meinen Augen von einem antiquierten Weltbild, über das die jungen Frauen, die ich kenne, längst hinaus sind.