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4 Wege, wie Ihr Teams-Projekt scheitert

Ja, richtig gelesen – heute teile ich 4 nicht wirklich fiktive Erfahrungsberichte von Anwendern aus Unternehmen, in denen die Einführung von Microsoft Teams nicht erfolgreich war. Als Denkanstoß, welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Ja, richtig gelesen – heute teile ich 4 nicht wirklich fiktive Erfahrungsberichte von Anwendern aus Unternehmen, in denen die Einführung von Microsoft Teams nicht erfolgreich war. Als Denkanstoß, welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Jeder Mitarbeiter legt Teams an, wofür er/sie will

Die IT hat mir jetzt Microsoft Teams freigeschaltet und ich habe mir mal ein paar Youtube-Videos angeschaut, was das Programm alles kann. Ist eigentlich ganz cool – das könnte mir bei Prozess A und Prozess B helfen. Habe vorhin beim Mittagessen gehört, dass der Meier aus der Buchhaltung damit C machen will. Der Schmidt, der macht ja auch C, macht das aber weiter auf dem Fileserver, weil der hat noch kein Teams.

Daten zur Sicherheit doppelt ablegen

Wenn ich irgendwas suche finde ich es heute in unserer Ordnerstruktur. Dem Teams in der Cloud traue ich nicht so recht. Ich kopiere mir einfach alle Dateien, die ich in Teams habe, zusätzlich nochmal auf den Fileserver, so wie ich es gewohnt bin. Das ist eine Menge Arbeit, das alles nochmal von Hand zu kopieren. Und gestern, da hatte ich mir die Datei zum Kunen K aus Teams geholt und ganz vergessen, dass ich letzte Woche auf dem Fileserver noch zwei neue Sachen in die Datei reingeschrieben hatte. Ist auch echt doof, jetzt gucke ich zur Sicherheit immer vorher in Teams und auf dem Netzlaufwerk, wo die aktuellere Datei liegt. Ist alle so umständlich geworden seit wir Teams haben…

Ich verrammele Teams und schalte alles Unnötige ab

Emojis? Animierte Bilder? Badges? Alles moderner Firlefanz und Spielerei, haben wir noch nie gebraucht und hat auch bei uns in der IT nichts zu suchen. Wozu brauchen wir eigentlich die Teams und den Chat? Wenn ich was vom Herrn Müller will, rufe ich ihn einfach an. OK, die Videokonferenzen mit Teams sind ganz nett, aber alles andere schalten wir einfach mal ab, wenn es jemand danach fragt, können wir es immer noch anschalten.

Niemand fühlt sich verantwortlich für Entscheidungen

Wir haben heute morgen im Meeting über Teams gesprochen. Irgendwie sind wir alle nicht sicher, ob wir jetzt unseren Partner P einfach als Gast einladen dürfen und was wir eigentlich mit dem Team T vom Schulze machen, der seit letzten Juni nicht mehr bei uns arbeitet. Die IT hat gesagt, das wissen sie auch nicht, Teams läuft doch einwandfrei. Wen muss ich denn jetzt fragen, der das entscheidet?

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