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New Work – Teil 4: Fünf Generationen auf dem Arbeitsmarkt – nicht nur X,Y,Z

Eine Herausforderungen bei der Etablierung von New Work in Unternehmen ist die Tatsache, dass sich die Arbeitnehmer aktuell auf 5 Generationen verteilen – mit jeweils unterschiedlichen Wertevorstellungen. Warum gerade die Generation Y für Unternehmen wichtig ist. 

Eine Herausforderungen bei der Etablierung von New Work in Unternehmen ist die Tatsache, dass aktuell 5 verschiedene Generationen auf dem Arbeitsmarkt vertreten sind – mit jeweils ganz unterschiedlichen Wertevorstellungen. Warum gerade die Generation Y für Unternehmen wichtig ist.

Generationen werden häufig anhand von Geburtsjahrgängen unter einem Oberbegriff zusammengefasst – so liest man zum Beispiel immer mal wieder von 68ern, der Generation Golf oder den Millenials. Verbreitet ist die folgende Eingruppierung (wobei sich die konkret zugeordneten Geburtsjahrgänge leicht unterscheiden können)

  • Traditionalisten (Geburtsjahrgänge 1922 – 1955)
  • Babyboomer (1955 – 1969)
  • Generation X (1965 – 1980)
  • Generation Y (1980 – 2000)
  • Generation Z (1995 – heute)

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Menschen aus all diese Generation sind aktuell noch auf dem Arbeitsmarkt vertreten und in Unternehmen aktiv. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer-Generation ziehen sich auch schon langsam aus dem Berufsleben zurück, dadurch wird die Generationen Y schon in weniger als 10 Jahren mehr als 50% der Erwerbstätigen stellen. Gleichzeitig (und das ist kein Widerspruch) wird die Erwerbsbevölkerung im Durchschnitt altern, da weniger junge Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt strömen.

Als Einstieg für tiefere Informationen, was die einzelnen Generationen ausmacht, empfehle ich z.B. die Artikel X, Y, Z – was zeichnet die verschiedenen Generationen aus?, Generation XYZ – der Überblick über die Generationen auf dem Arbeitsmarkt, oder Erwartungen der Generation Z an die Unternehmen.

Was erwarten die kommenden Generationen von New Work?

Gerade für die Generation Y spielen Selbstverwirklichung und sinnstiftende Aufgaben eine wichtige Rolle – und nicht vorrangig Gehalt oder Größe des Dienstwagens. Und sie legt Wert auf die Work-Life-Balance, um Berufs- und Privatleben zu vereinbaren.

Die Generation Y ist aufgewachsen mit dem Internet und Sozialen Medien – und ist es daher gewöhnt, an Diskussionen und Entscheidungen beteiligt zu sein. Diese Erwartung überträgt sie sie auf das Arbeitsleben. Dass man ihr eine Aufgabe zuteilt ohne zu erklären, wie diese Aufgabe zum Unternehmensziel beiträgt, ist für sie ebenso schwer zu ertragen wir fehlende Möglichkeiten der eigenen Einflussnahme.

Für Unternehmen kommt es darauf an, dies als Chance zu begreifen. Statt streng hierarchischer Führungsstruktur muss eine Kultur geschaffen werden, in der offener Meinungsaustausch wertgeschätzt und als Möglichkeit verstanden wird, sich durch die Ansichten und Erfahrungen jedes einzelnen Mitarbeiters Tag für Tag zu verbessern. Damit gewinnen Unternehmen neue und langfristig loyale Mitarbeiter, die motiviert sind, ihre Energie in die Weiterentwicklung des Unternehmens zu investieren.

Moderne Zusammenarbeit

Moderne IT-Lösungen für die Zusammenarbeit alleine sind keinesfalls die Lösung für dieses Herausforderung. Aber sie können als Werkzeug die notwendige Transformation ermöglichen bzw. unterstützen, u.a. als

  • offenes Forum für Kommunikation und Meinungsaustausch –  vom Management ernst genommen, so Mitarbeiter sich und ihren Input wertgeschätzt sehen.
  • technische Plattform zur Zusammenarbeit über Standorte hinweg bzw. aus dem Home-Office – als ein Baustein für Mitarbeiter zur flexiblen Gestaltung ihrer individuellen Work-Life-Balance

Die folgende Generation Z ist als „Digital Natives“ mit Smartphone und Tablet aufgewachsen. Sie sieht keinerlei Grund, nicht virtuell zusammenzuarbeiten und die Nutzung  von Informationen über alle Endgeräte hinweg wird vorausgesetzt. Cloud Computing ist das neue „normal“ und alles andere wird als fremdartig und kompliziert empfunden. Auch mit Blick jenseits der Generation Y erweisen sich moderne IT-Lösungen somit als entscheidender Faktor im Wettbewerb um neue und loyale Mitarbeiter.

Ich werde in loser Folge weitere Beiträge zum Thema New Work veröffentlichen und meine eigene Perspektive auf den Begriff einbringen.

 

 

 

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