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New Work – Teil 2: Dimensionen

Die Erwartungen an und Vorstellungen von „New Work“ sind vielfältig. Meiner Erfahrung nach lassen sich die meisten davon jedoch drei Oberbegriffen zuordnen. Welche das sind und einige häufig anzutreffende Erwartungen und Vorstellungen stelle ich in meinem Beitrag vor.

Die Erwartungen an und Vorstellungen von „New Work“ sind vielfältig. Meiner Erfahrung nach lassen sich die meisten davon jedoch drei Oberbegriffen zuordnen. Welche das sind und einige häufig anzutreffende Erwartungen und Vorstellungen stelle ich in meinem Beitrag vor.

In Gesprächen mit Freunden, Kollegen und Kunden habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen ganz unterschiedliche Perspektiven haben, wenn sie über New Work reden. Zu den immer wieder gehörten Aussagen bzw. Konzeptem in Zusammenhang mit der „neuen Arbeit“ zählen beispielsweise

  • Verteiltes Arbeiten / Mobiles Arbeiten
  • Offene Kommunikation / Transparenz
  • Home-Office / Co-Working-Spaces
  • Open Spaces / Huddle Rooms
  • Virtuelle Meetings
  • Teilhabe
  • Höhenverstellbarer Schreibtisch
  • sinnstiftende Arbeit
  • Prekäre Arbeitsverhältnisse
  • Raum für Innovation / Kreativität / Entfaltung
  • Vorleben von Werten
  • Teamarbeit

Um ein wenig Struktur in Diskussionen zu bringen, ordne ich all diese (und fast alle anderen…) Erwartungen und Vorstellungen über New Work in drei Kategorien.

Arbeitsformen / Arbeitsorganisation

Wesentlicher Bestandteil der Vorstellungen von New Work sind häufig Veränderungen an Arbeitsformen und Arbeitsorganisation. In diese Kategorie fallen für mich u.a. die Flexibilisierung von Arbeitsorten (Home-Office / Co-Working), des Raumkonzepts im Büro (Shared Desk-Konzepte, Schaffung von Ruhezonen / Kreativitätszonen / Arbeitszonen, …) sowie Verbesserungen der Arbeitsplatzausstattung.

Digitalisierung

Häufig werden mit dem Begriff New Work auch Erwartungen an den Einsatz moderner Technologie verbunden. Hierzu zählen für mich u.a. Videokonferenzen / Onlinebesprechungen, die Möglichkeit zum Datenzugriff „von überall und von beliebigen Endgeräten“ sowie pauschale Rufe nach dem vermehrten Einsatz von Tablets.

Kultur / Werte

Veränderungen im Wertebild sind ebenfalls eigentlich immer Teil der Diskussionen um New Work. Die Veränderung der Unternehmenskultur insgesamt, mehr Transparenz, das Aufbrechen von Informationssilos, Raum zur persönlichen Entfaltung sowie Veränderungen im Führungsstil von Vorgesetzten sind typische Themen rund um Werte und Kultir.

 

Die genannten Oberbegriffe sind natürlich nicht unabhängig voneinander – viele Konzepte des New Work entstehen durch die Wechselwirkungen der Kategorien. Ein gutes Beispiel ist Kollaboration. (Meine Wahrnehmung ist übrigens, dass der Begriff durch das Marketing der IT-Branche „geprägt“ und durch Softwarelösungen wie Slack oder Microsoft Teams in den Sprachgebrauch einsickerte – kaum jemand ohne Bezug zu IT-Themen oder IT-Projekten scheint den Begriff zu verwenden.) Dennoch verbirgt sich im Kern dahinter eine Kombination aus allen genannten Kategorien – dem Wunsch nach mehr Transparenz in der Kommunikation, dem Aufbrechen von Informationssilos, moderner digitaler Technologie sowie veränderter Arbeitsformen.

Ich habe exemplarisch einige Themen und ihre Wechselwirkungen in einem Diagramm dargestellt.

New Work - Vorstellungen und Erwartungen

Ich werde in loser Folge weitere Beiträge zum Thema New Work veröffentlichen und meine eigene Perspektive auf den Begriff einbringen.

  • Teil 1: Historie
  • Teil 2: Dimensionen (dieser Beitrag)

 

 

 

 

 

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